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3. Preis: Projektwettbewerb Sanierung und Umbau Werkhofgebäude Allschwil

 

Die Sanierung des Werkhofs Allschwil nutzt das architektonische Potenzial des Bestands konsequent und denkt ihn weiter: Der Transformationswert des Gebäudes wird gezielt gesteigert, indem Bestehendes nicht nur erhalten, sondern als Ressource für zukünftige Anpassungen aktiviert wird. Minimalinvasive Eingriffe, wie die Reaktivierung der Orangerie, die Umnutzung der Lager oder die Erweiterung der Cafeteria mit Elementen der alten Krananlage, machen Wandel sichtbar – ohne die strukturelle Identität zu verlieren. Die gezielte Entflechtung der Nutzungswege sowie die klare Trennung von Drittnutzung und Werkhofbetrieb stärken die funktionale Robustheit. Dabei bleibt das Gebäude dauerhaft veränderbar – Flächen können wachsen oder schrumpfen, Räume neu interpretiert werden. Das Projekt versteht Umbaukultur als zirkulären Prozess: Ein konstruktives System, das Flexibilität ermöglicht, Materialkreisläufe schliesst und architektonische Qualität mit langfristiger Anpassungsfähigkeit verbindet. So wird das Gebäude zum aktiven Teil der Baukultur – nicht als Denkmal der Vergangenheit, sondern als Plattform für zukünftige Nutzungsschichten.