Aushub BGER
Die Aushubarbeiten für das Bezirksgericht Hinwil sind in vollem Gange. Die Baustelle wurde planmässig gestartet, und die ersten vorbereitenden Arbeiten – darunter die provisorischen Installationen, die Schadstoffsanierung sowie der Abbruch – konnten bereits erfolgreich abgeschlossen werden.
Staatswaldholz, mit Holz auf dem Weg zu Netto-Null
Bauen mit Holz, Die neue Holzstrategie der Baudirektion zeigt anhand von vier Handlungsfeldern, welchen Beitrag Holz zu Netto-Null leisten kann: Waldbewirtschaftung und Holzernte gezielt auf hochwertiges Bau- und Industrieholz ausrichten, Nachfrage fördern: Holz als Bau- und Werkstoff priorisieren, Wiederverwenden und recyclen, Kohlenstoff langfristig speichern. In der aktuellen Ausgabe der «Zürcher Umweltpraxis» finden Sie einen ausführlichen Artikel zur Strategie und konkrete Beispielprojekte des Hochbauamts.
Link: Pressemitteilung
zum Kanton, pdfBild: aus Linkedin
Hohlstrasse 190
In unserem Zürcher Büro arbeiten wir mittlerweile mit sechs Mitarbeiter:innen. Die Räumlichkeiten an der Hohlstrasse bieten uns helle, grosszügige Arbeitsplätze, ein Sitzungszimmer sowie einen gemütlichen Küchen- und Pausenbereich. Seit fast zwei Jahren sind wir hier zuhause – und dank unserer hervorragenden Kaffeemaschine lässt es sich gleich noch besser arbeiten.
Baustart Bezirksgericht Hinwil
Im August startet der Bau des Ersatzneubaus für das Bezirksgericht Hinwil. Zum bevorstehenden Baustart prüfen wir nochmals gezielt die Fassadenentwicklung – tektonisch, farblich und in der Materialwahl. Die Gestaltung wird geprägt durch horizontale und vertikale Photovoltaikelemente, deren Kräfte über Stahlknoten in die Holzfassade eingeleitet werden. Dunkel gehaltene PV-Module sorgen für optimale Energieerzeugung, helle wiederverwendbare Stahlelemente geben der Fassade Tiefe. Seit unserem Wettbewerbssieg sind Vorprojekt, Bauprojekt und Ausschreibungen erfolgreich abgeschlossen. Ein Projekt dieser Grösse verlangt viel Koordination – wir sind bereit. Unser Ansatz folgt der materialgerechten Konstruktion: Photovoltaik an der Fassade, Holz als tragende Struktur, Beton für die Erdbebensicherheit und Lehm im Innenausbau für Speichermasse und Raumklima. Wir freuen uns auf die Umsetzung.
entwerfen mit Koya – Lehre an der ETH Zürich / Basisjahr Architektur
Koya ist aktiv in der architektonischen Lehre an der ETH Zürich eingebunden. Ab September 2025 übernimmt Mitgründer Luca Ugolini die Rolle eines Dozenten im Basisjahr des Architekturstudiums (D-ARCH · ETH Zürich) und wird als Atelierleiter tätig sein. Das sogenannte Studio Foundations richtet sich an rund 450 Studierende und vermittelt die zentralen Grundlagen des architektonischen Entwerfens. Der Kurs wird von einem interdisziplinären Kollektiv aus Professorinnen und Professoren getragen, die verschiedene Fachbereiche vertreten: Entwurf (Roger Boltshauser), Computational Design (Fabio Gramazio), Konstruktion (Daniel Mettler), Baumaterialien (Jacqueline Pauli), Tragwerk (Philippe Block), Energie- und Klimasysteme (Arno Schlüter), Architekturgeschichte (Maarten Delbeke) sowie Landschaftsarchitektur (Martina Voser). Die Wissensvermittlung erfolgt sowohl in Vorlesungen als auch in begleitenden Entwurfsstudios. Jede Atelierleitung betreut ein Team von bis zu 20 Studierenden und übernimmt die Verantwortung für die Entwicklung und Beurteilung der Entwürfe, individuelle Tischkritiken, Schlusskritiken, Notenvergabe sowie die persönliche Förderung und Ausbildung der Studierenden. Das didaktische Konzept basiert auf einer engen Verknüpfung aller Fachdisziplinen innerhalb der Entwurfslehre. Im Zentrum steht der integrative Gestaltungsprozess, bei dem architektonisches Denken, technisches Wissen und gestalterische Praxis ineinandergreifen. Studio Foundations stellt die Studierenden ins Zentrum – als aktive Gestalter*innen, die lernen, verschiedene Perspektiven in einen kohärenten Entwurf zu übersetzen.
Foundation Award 2025
Nominierung Innovation, Koya Architektur: Im Rahmen unseres Wettbewerbsbeitrags für die neue Hafenzentrale in Basel entwickeln wir eine entwurfsstrategische Positionierung, die das Klima als primären architektonischen Parameter versteht. Unser Projekt folgt dem Leitbild einer klimagerechten Baukultur, die sich auf vernakuläre Typologien bezieht – also auf historisch gewachsene Bauformen, deren Morphologie aus dem jeweiligen lokalklimatischen Kontext heraus entwickelt wurde. Zentrales Thema ist der sommerliche Wärmeschutz als gestaltprägender Faktor. Wir artikulieren diesen über eine differenzierte Fassadenkonzeption, bei der Öffnungsanteile, Belichtungsstrategien und Verschattungselemente (Brise-Soleils) präzise aufeinander abgestimmt sind. Das im Süden situierte Erschliessungsvolumen, konstruiert aus Hanfkalk, fungiert nicht nur als thermische Pufferzone, sondern übernimmt durch den Kamineffekt eine aktive Rolle im natürlichen Lüftungskonzept. Unsere Haltung versteht Nachhaltigkeit nicht als Add-On, sondern als integralen Bestandteil des architektonischen Entwurfsprozesses – eine räumlich-materielle Auseinandersetzung mit den Bedingungen des Bauens im 21. Jahrhundert.
Vortrag ETH Zürich Departement Architektur
form follows: transformation, function, climate, material and construction, expandability and flexibility, bravery. Koya konnte mit Luca Riggio einen Inputvortrag im Masterdiplomsemester des Lehrstuhl Roger Boltshauser halten. Die Neue Hafenzentrale Basel übersetzt die funktionale Logik der Hafenarchitektur in eine klima-adaptive Typologie. Der Entwurf folgt keiner gestalterischen Geste, sondern entwickelt sich aus klimatischen, konstruktiven und betrieblichen Parametern. Ein Hanfkalk-Kern übernimmt als Solarchimney die thermische Organisation. Re-Use-Bauteile, Low-Tech-Ventilation und eine robuste Struktur ermöglichen Flexibilität und Nachhaltigkeit. Architektur als System – nicht als Objekt.
Herbstfest 2024
Wie jedes Jahr haben wir auch diesen Herbst gemeinsam gefeiert. Zum ersten Mal fand das Fest an unserem neuen Standort an der Hohlstrasse 190 statt – gemeinsam mit dem Team von Bucci Quentin, das ebenfalls ins Haus eingezogen ist. Der Auftakt in die neue Nachbarschaft hätte nicht schöner sein können.
Objektkredit genehmigt: Bezirksgericht Hinwil
Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass wir am Montag den Objektkredit „Ersatzneubau Bezirksgericht Hinwil“ vom Kantonsrat Zürich genehmigt bekommen haben! Mit 106 Stimmen liegen wir deutlich über dem erforderlichen Mehr von 91 Stimmen. Der Ersatzneubau des Bezirksgerichts Hinwil wird durch eine Hybridfassade aus Holz mit integrierten Photovoltaik-Elementen geprägt und nutzt Holztragwerke für eine zirkuläre und ressourcenschonende Konstruktion. Die Innenräume sind mit regenerativen Materialien wie Lehmbauplatten ausgekleidet, die ein gesundes und feuchtigkeitsregulierendes Raumklima fördern. Wir setzen auf eine flexible Grundrissgestaltung und erreichen den Minergie-P ECO- sowie den SNBS-Gold-Standard. Darüber hinaus wird die Umgebung mit biodiversen Pflanzen gestaltet, um eine harmonische Eingliederung in die Landschaft zu gewährleisten. So schaffen wir ein zeitgemässes, funktionales und ästhetisches ansprechendes Gebäude für die Justiz in Hinwil.
Hohlstrasse 190, 8004 Zürich
Nach drei Jahren an der Gertrudstrasse 22 in 8003 Zürich mussten wir unser Büro aufgrund von Umbauarbeiten leider verlassen. Doch wir freuen uns sehr, euch mitteilen zu können, dass wir nun unser neues Büro an der Hohlstrasse 190 in 8004 Zürich bezogen haben. Ihr findet uns dort im zweiten Stockwerk.
Erster Preis: Sammelstelle & Integrationsangebote in der Loren, Uster
Wir freuen uns sehr, den ersten Preis im selektiven Verfahren gewonnen zu haben und blicken gespannt auf die Zusammenarbeit. Aus der Pressemitteilung vom 15.08.24: Klarer Sieg für «Der Letzte räumt die Erde auf» «Das Projekt weist zahlreiche Vorteile auf. Die geschickte Anordnung der Nutzungen und die Reduktion der beheizten Flächen auf das notwendige Minimum bieten eine sehr flächen-, ressourcen- und kosteneffiziente Lösung. Eine lange Gebäudefassade, die auf das Ried ausgerichtet ist, schützt das Naturschutzgebiet vor Licht- und Lärmimmissionen. Dank der Wieder- und Weiterverwendung bestehender Bauteile werden weitere Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt. Erfreulich ist, dass ein Nachwuchsteam das Siegerprojekt erarbeitet hat.
Danke an unser Team:
Westpol Landschaftsarchitektur AG
ZPF Ingenieure AG
Belloli Raum- und Verkehrsplanung GmbH
Ausbildung Studierende – Lehre
Die Lehre an den Hochschulen liegt uns sehr am Herzen. Daher sind zwei unserer Partner als Assistenten an der Fachhochschule Nordwestschweiz und der ETH Zürich tätig. Architektur muss nicht nur theoretisch erlernt, sondern auch praktisch umgesetzt werden. Durch diese enge Verbindung von Theorie und Praxis bereiten wir die Studierenden optimal auf ihre zukünftigen Aufgaben vor. So tragen wir aktiv zur qualitativ hochwertigen Ausbildung der nächsten Generation von Architekten bei.
IB + Friends
Wir wurden von Itten-Brechbühl eingeladen, eine kleine Präsentation zu halten. Wir sprachen über unseren Weg zur Bürogründung und den Umgang mit Nachhaltigkeitsthemen wie Kreislaufwirtschaft, Reuse, und Synthese mit Lehmbau mit Holzbau. Das Event bot eine hervorragende Gelegenheit zum Austausch und Networking. Den Abschluss bildete ein köstliches zMorge, das in entspannter Atmosphäre genossen wurde.
Koya Kultur 24
Das diesjährige Koya-Kultur-Event war eine wunderbare Wanderung von Quinten nach Walenstadt. Jedes Jahr unternehmen wir als Architekturteam Events, die unsere Bürokultur prägen und stärken. Die malerische Route bot atemberaubende Ausblicke und zahlreiche Gelegenheiten, sich abseits des Büros besser kennenzulernen. Während der Wanderung tauschten wir Ideen aus und genossen die Natur. Das gemeinsame Erlebnis förderte nicht nur unsere Teamarbeit, sondern auch unsere Kreativität. Am Ziel angekommen, hatten wir ein gemütliches Picknick am See, das den Tag perfekt abrundete. Diese Tradition ist uns sehr wichtig, da sie den Zusammenhalt im Team stärkt. Solche Events sind eine willkommene Abwechslung vom Arbeitsalltag und bieten neue Perspektiven. Wir freuen uns schon auf das nächste Abenteuer, das uns als Team noch enger zusammenbringen wird. Die Wanderung bleibt uns als besonderes Highlight des Jahres in Erinnerung.
Holzbautag Biel 2024 «Holzbau und Architektur vereint»
Koya wurde an die Holzbautage der Berner Fachhochschule in Biel eingeladen und präsentiert mit Zpf Ingenieure innovative Lösungen im Holzbau. «Kooperationen und Innovationen ’24, ‘30» gibt jungen Kooperationen von Ingenieur*innen, Architekt*innen und Handwerker*innen die Gelegenheit, ihre zukunftsfähigen Entwürfe, innovativen Umsetzungen und kreative Zusammenarbeitsformen vorzustellen. 02.05.2024, 8.00–16.25 Uhr – Kongresshaus, Zentralstrasse 60, Biel
Zürichholz für das Bezirksgericht Hinwil
Wir bauen mit unserem Holz aus dem Staatswald Kanton Zürich. Unser Bezirksgericht Hinwil ist Pilotprojekt im Staatswaldholz / öffentliche Beschaffungswesen der Verwendung lokaler Ressourcen, um lange Transportwege zu vermeiden.
Weihnachtsessen 23
Koya Kultur am Weihnachtsessen: Diese Tradition ist uns wichtig, da sie unsere erfolgreiche Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte feiert. In diesem Jahr fand das Weihnachtsessen im Silex in Zürich statt. Wir stoßen auf unsere Erfolge an und freuen uns auf die Zukunft. Es war ein unvergesslicher Abend, der unsere Teamgemeinschaft weiter gestärkt hat.
Koya Fest
Laboratorium der Zukunft
Gemeinsam mit Studierenden des Grundstudiums der FHNW Muttenz besuchte Luca Ende Oktober die Architektur Biennale in Venedig. Diese Exkursion wurde im Rahmen der Assistenztätigkeit bei Prof. Friederike Kluge durchgeführt.
Vortrag an der Leibniz Universität Hannover
«Jung&Schön» heisst die Vortragsreihe der Leibniz Universität Hannover der Fachschaft Architektur. Jedes Semester stellen junger Architekturbüros aus ganz Europa den jungen Studierenden das Büro mit Input Vorträgen vor. Koya präsentierte rund 60 Minuten zum Thema «Back to the Future», eine kritische Auseinandersetzung zum Thema; Neubauten, Sanierungen, Immobilienfirmen, Baustoffe und die Arbeit der Architekten.
Vortrag an der Designer Werkschau München
Koya wurde an die Designer Werkschau München eingeladen, um einen Vortrag über das Büro, die Projekte und dessen Arbeitsphilosophie zu halten. Nebst dem Vortrag sind Architekten, Innenarchitekten, Designer und professionelle Bauherren eingeladen, die Vielfalt der ausgestellten Kollektionen zu entdecken und durch kompetente Beratung individuelle Lösungen zu erhalten.
Gastkritik Schlusskritiker Universität Liechtenstein
Koya wurde von der Universität Liechtenstein im Departement Architektur von Daniel Stockhammer & Cassa Tarsoly als Gastkritiker bei den Schlusskritiker eingeladen. Die Studentenprojekte im Advanced Kurs: „Re is more“ Crafted Circularity for Contempory Housing, befassten sich mit dem Reuse von Bauteilen. Diese galt es in einem ersten Schritt zu untersuchen und danach in einem Projektentwurf als Wohnungsbau zu integrieren. Der Anspruch war, bis zu 90% als Reuse zu verwenden. Dazu gab es einen Bauteilkatalog des Universitätsgebäude und man dürfte selbstständig den Katalog mit Abriss Gebäuden erweitern. Als Referenz der Wohnungstypologien dienten 60 Jahre Gebäude wie zB Marc Joseph Saugey, Immeubles Miremeont-le-Crêt, Geneva, 1956; Hans Scharoun, Romeo und Julia, Stuttgart 1959 und Angelo Mangiarotti & Bruno Morassutti, Via Quadronno, Milan, 1962.
Die Projekte wurden sorgfältig bis ins kleinste Detail geplant und konstruiert, die Präsentationen waren sicher gehalten und gaben inhaltlich Aufschluss zur Arbeit. Ein super spannender Tag mit neuen Eindrücken und eine Bereicherung für jeden Architekten.
Vielen Dank Csaba Tarsoly und Daniel Stockhammer.
Koya Ausflug Toggenburg
Büroausflug in das wunderschöne Toggenburg. Wir waren auf den Spuren der prächtigen Alpenarchitektur im traditionellen Sinne und dessen Mischung mit Prestigebauten von Herzog & de Meuron.
Nachhaltige Stadtentwicklung
Potenziale veranschaulichen – Vom begreifbaren Entwurf zum Leitbildplan. Im Zuge der Vertiefungsarbeit über die nachhaltige Stadtentwicklung von Scuol, erhielt Luca Riggio die Gelegenheit über mögliche Methoden der nachhaltigen Stadtentwicklung zu schreiben.
Zusammenwirken von Architektur und Vegetation
Bereits vor tausenden von Jahren wurden Pflanzen als klimaregulierende Akteure instrumentalisiert. Sowohl im Nahen Osten als auch im subtropischen Ägypten wirkten Gärten als Kühlungsaggregat für die angrenzende Umwelt. Die Baumeister der damaligen Zeit woben Pflanzen bereits früh in Ihre Konzepte ein und entwickelten Systeme, in welchen die Flora eine aktive Rolle für den Komfort der Gebäude einnimmt. Wechselwirkend reagiert auch die Pflanzenwelt auf die gebaute Umwelt. Stein und Betonmauern, die eine hohe Wärmespeicherkapazität haben, strahlen die Wärme auch noch nach Sonnenuntergang ab und ermöglichen so weiteren Pflanzen ein gutes Gedeihen.
Hochparterre Wilde Karte
In der Rubrik «Wilde Karte» präsentieren Hochparterre, Zürcher Ziegeleien und Eternit jedes Jahr vier ausgewählte Architekturbüros, deren Gründer unter 40 sind. Mit dabei: Koya Architektur!!!